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Begriffsabgrenzung

Begriffsabgrenzung

Die Arbeit mit Menschen in der Natur kann nach verschiedenen Methoden gestaltet werden. Es existieren verschiedenste Bezeichnungen, die sich mehr oder weniger unterscheiden, die Begrifflichkeiten sind nicht systematisch geklärt.


Wir bezeichnen unsere Methode als Natur- und Wildnispädagogik. Gleich verwendet werden kann die Bezeichnung Wildnispädagogik. Die Natur- und Wildnispädagogik bzw. die Wildnispädagogik ermöglicht Menschen, ihre Beziehung zur Natur und zu sich selbst zu stärken. Die Lebensweise der Naturvölker dient als Anknüpfungspunkt, der direkte Kontakt zur Natur ist wichtig. Techniken des einfachen Lebens in der Natur dienen dem Beziehungsaufbau zur Natur. Die Natur- und Wildnispädagogik beinhaltet jedoch weit mehr als Survivaltechniken. Die Entfaltung der persönlichen Kompetenzen, der persönliche Weg des Herzens, die Potentialentfaltung sind wichtige Ziele. Die Bewegung der Natur- und Wildnispädagogik bzw. Wildnispädagogik geht auf Tom Brown Jr. bzw. dessen Mentor Stalking Wolf zurück. Die Pädagogik bzw. Andragogik folgt den Prinzipien des Coyote Mentorings, einem ausgeklügelten System, welches am Leben der Naturvölker mit ihrer "unsichtbaren Schule" anknüpft. Der pädagogische Ansatz des Freilernens, dem Folgen der eigenen Interessen, steht dem Coyote Mentoring nahe.


Eine nahestehende Methode ist die Naturpädagogik. Bei der Naturpädagogik steht der Beziehungsaufbau zur Natur im Mittelpunkt. Der Anknüpfungspunkt der Naturvölker ist weniger stark ausgeprägt, die Survivaltechniken stehen weniger im Zentrum. Die Naturpädagogik möchte die Grundlage für ökologisches Verhalten legen.

Die Waldpädagogik steht für forstliche Umweltbildung. Sie kann der Naturpädagogik zugeordnet werden.

Eine Methode mit hohem Bekanntheitsgrad ist die Erlebnispädagogik. Das Erlebnis sowie die Gruppenerfahrung und die persönlichen und sozialen Kompetenzen stehen im Zentrum. Erlebnispädagogische Angebote werden meistens in der Natur durchgeführt, der Kontakt zur Natur steht allerdings weniger im Zentrum. Die Erlebnispädagogik möchte individuelle Prozesse anregen, die durch verinnerlichte Schlüsselerlebnisse im Alltag umgesetzt werden.

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